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Bundeskongress Schulsozialarbeit 2026

Am 5. & 6. März 2026 fand der Bundeskongress Schulsozialarbeit 2026 in Hildesheim statt. Vorbereitet von den Veranstalterinnen des Bundeskongresses setzte die Hildesheimer Erklärung ein starkes Zeichen für die Schulsozialarbeit.

Bis heute – 30. April 2026 – wurde die Hildesheimer Erklärung 911 Mal von Fachkräften und Expert:innen aus dem gesamten Bundesgebiet mitgezeichnet (siehe untenstehende Karte)

Worum geht es?

Schulsozialarbeit muss für alle jungen Menschen verbindlich, qualitätsgesichert und nachhaltig verfügbar sein!

Die Erklärung betont die zentrale Rolle der Schulsozialarbeit für Chancengerechtigkeit, Teilhabe und Unterstützung in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Sie beschreibt klar, was nötig ist, um dieses professionelle Handlungsfeld zukunftsfähig abzusichern.

Wer kann unterzeichnen?

Alle Fachkräfte, Träger, Verbände, Institutionen, Hochschulen und engagierten Personen, die Schulsozialarbeit stärken wollen – bundesweit.

Was wird gefordert?

  • Flächendeckender und dauerhaft gesicherter Ausbau,
  • eine verlässliche Finanzierung und klare Kooperationsstrukturen
  • mindestens eine unbefristete Vollzeitstelle pro Schule
  • rechtliche Verankerung auf Landes- und Schulebene
  • bundesweite Qualitätsstandards sowie Ressourcen für Fachberatung, Supervision und Weiterentwicklung
  • Stärkung interprofessioneller Zusammenarbeit und Öffnung von Schule in den Sozialraum

Die Erklärung ist an politische Entscheidungsträger*innen in Bund, Ländern und Kommunen sowie an alle Institutionen gerichtet, die Verantwortung für junge Menschen tragen.

Schulsozialarbeit ist kein Zusatz, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil einer chancengerechten Bildungslandschaft!

Wir unterstützen die Hildesheimer Erklärung – und laden noch bis zum 31.05. zur Mitzeichnung ein.

Danach werden wir eine namentliche Liste der Unterzeichnenden, die der Veröffentlichung ihres Namens zugestimmt haben, veröffentlichen.